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Wohnen ist ein Grundrecht Am 18. Februar luden wir ein zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Thema “Wohnen in Mörfelden-Walldorf - bezahlbar und solidarisch”. Was wir in unserem Wahlprogramm zu dem Thema meinen, lesen Sie hier. Jörg Cezanne, der durch die Veranstaltung führte, fasst die Diskussion zusammen: In Mörfelden-Walldorf fehlen mindestens 270 Sozialwohnungen. Zusätzlich sind derzeit 400 Flüchtlinge unterzubringen, mit weiteren 400 wird für das laufende Jahr gerechnet. Die Kaltmieten sind bei 10 € je Quadratmeter angelangt. Die Teilnehmer_innen diskutierten mit Jürgen Ehlers, Architekt aus Frankfurt über Möglichkeiten, mehr bezahlbaren Wohnraum in Mörfelden-Walldorf zu schaffen. Am Ende wurden fünf Punkte für die weitere Arbeit der Stadtverordnetenfraktion festgehalten:  Die Stadt muss in völlig anderer Weise als bisher Verantwortung für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums übernehmen. Das geht am besten, indem sie selbst Sozialwohnungen baut. Die Ausweisung neuer Baugebiete ist nicht möglich und auch nicht wünschenswert. Dazu ist der Ballungsraum Rhein-Main bereits zu stark belastet. Bestehende Flächen (noch unbebaute Flächen An den Eichen, Umwandlung von Gewerbeflächen in Mischzonen, in denen auch Wohnungsbau möglich ist, Festplatz Mörfelden u.a.) müssen aber vor allem für den Bau sozial geförderter Wohnungen für Gering- und Durchschnittsverdiener genutzt werden. Die Stadt sollte zum Verkauf stehenden Grundbesitz in Mörfelden-Walldorf erwerben und die Häuser für soziale Wohnzwecke vermieten. Dadurch könnte sie auch dämpfend auf die steigenden Mieten einwirken. Dies kann durch ein Landesgesetz für ein kommunales Vorkaufrechts wie in Berlin oder Hamburg unterstützt werden. Eine städtische Wohnungsbörse, die Menschen mit Wohnraum (z.B. zu groß gewordene Häuser) und solche auf Wohnungssuche zusammenbringt, ist sinnvoll. Auch alternative Wohnformen wie z.B. Senioren- oder Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften sollten gefördert werden. Die Einführung eines Mietspiegels soll in der Fraktion noch einmal geprüft werden. Gerd Schulmeyer (Fraktionsvorsitzender der DKP/Linke Liste und Spitzenkandidat) unterstrich die Forderung seiner Fraktion nach einem Grundstücks- und Gebäudekataster der städtischen Liegenschaften, damit sich Bevölkerung und Politik einen vollständigen Überblick über verbleibende Möglichkeiten verschaffen können.  
Wohnen ist ein Grundrecht Am 18. Februar luden wir ein zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Thema “Wohnen in Mörfelden-Walldorf - bezahlbar und solidarisch”.  Was wir in unserem Wahlprogramm zu dem Thema meinen, lesen Sie hier. Jörg Cezanne, der durch die Veranstaltung führte, fasst die Diskussion zusammen: In Mörfelden-Walldorf fehlen mindestens 270 Sozialwohnungen. Zusätzlich sind derzeit 400 Flüchtlinge unterzubringen, mit weiteren 400 wird für das laufende Jahr gerechnet. Die Kaltmieten sind bei 10 € je Quadratmeter angelangt. Die Teilnehmer_innen diskutierten mit Jürgen Ehlers, Architekt aus Frankfurt über Möglichkeiten, mehr bezahlbaren Wohnraum in Mörfelden-Walldorf zu schaffen. Am Ende wurden fünf Punkte für die weitere Arbeit der Stadtverordnetenfraktion festgehalten:  Die Stadt muss in völlig anderer Weise als bisher Verantwortung für die Schaffung bezahlbaren Wohnraums übernehmen. Das geht am besten, indem sie selbst Sozialwohnungen baut. Die Ausweisung neuer Baugebiete ist nicht möglich und auch nicht wünschenswert. Dazu ist der Ballungsraum Rhein-Main bereits zu stark belastet. Bestehende Flächen (noch unbebaute Flächen An den Eichen, Umwandlung von Gewerbeflächen in Mischzonen, in denen auch Wohnungsbau möglich ist, Festplatz Mörfelden u.a.) müssen aber vor allem für den Bau sozial geförderter Wohnungen für Gering- und Durchschnittsverdiener genutzt werden. Die Stadt sollte zum Verkauf stehenden Grundbesitz in Mörfelden- Walldorf erwerben und die Häuser für soziale Wohnzwecke vermieten. Dadurch könnte sie auch dämpfend auf die steigenden Mieten einwirken. Dies kann durch ein Landesgesetz für ein kommunales Vorkaufrechts wie in Berlin oder Hamburg unterstützt werden. Eine städtische Wohnungsbörse, die Menschen mit Wohnraum (z.B. zu groß gewordene Häuser) und solche auf Wohnungssuche zusammenbringt, ist sinnvoll. Auch alternative Wohnformen wie z.B. Senioren- oder Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften sollten gefördert werden. Die Einführung eines Mietspiegels soll in der Fraktion noch einmal geprüft werden. Gerd Schulmeyer (Fraktionsvorsitzender der DKP/Linke Liste und Spitzenkandidat) unterstrich die Forderung seiner Fraktion nach einem Grundstücks- und Gebäudekataster der städtischen Liegenschaften, damit sich Bevölkerung und Politik einen vollständigen Überblick über verbleibende Möglichkeiten verschaffen können.  
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